Wissenswertes über das Coaching


Warum ein Coaching?

Menschen, die sich coachen lassen, tun dies oft aufgrund einer unzufriedenen oder gar frustrierenden Situation in einem für sie wichtigen Lebensbereich (Job oder privat). Sie wollen ein Problem lösen, ein Ziel erreichen, wünschen sich eine Veränderung, möchten lernen und sich weiterentwickeln, mehr Erfolg, Zufriedenheit und Lebensqualität erleben. Sie schaffen diesen Weg aber nicht alleine oder aus ihrer Sicht viel zu langsam.

Folgende Gründe sind somit oft Auslöser, um sich für ein Coaching anzumelden:

  • Unzufriedenheit oder Frustration
  • Wunsch nach Veränderung
  • mehr Handlungsoptionen für schwierige Umstände und Situationen
  • Bewusstsein steigern, Klarheit und Sicherheit schaffen
  • kreative Problemlösung erleben
  • persönliche Weiterentwicklung (im Job und privat)
  • Selbstmanagement verbessern

Wie funktioniert Coaching?

Coaching ist die spezielle Form einer Gesprächs-Methode zwischen zwei Experten: der Coach ist Experte zum Führen von Coaching-Prozessen, der Kunde ist Experte über sein Leben und entscheidet, welches Thema oder Problem behandelt wird.

Eine Grundannahme lautet, dass der Kunde die Ressourcen (Kreativität, Fähigkeiten, Potenziale) für seine Lösung bereits in sich selbst besitzt. Zum Coaching kommt es, weil er diese nicht bewusst abruft und einsetzt. So holt man sich mit dem Coach einen professionellen Partner auf Augenhöhe ins Boot. 

Aufgabe des Coaches ist nicht, dem Kunden eine externe Lösung zu präsentieren, sondern ihn durch Interaktion in Form von Zuhören, Fragen stellen und Feedback geben, aktiv ins Handeln kommen zu lassen, um seine bestmögliche Lösung selbst zu finden. Oft geschieht dies mit kreativen Ansätzen wie zum Beispiel einem Perspektivenwechsel. 

Für wen ist Coaching geeignet?

Coaching steht allen Menschen offen, die den Willen zur Veränderung einer Situation im privaten oder beruflichen Kontext und Eigenverantwortlichkeit mitbringen: denn die Verantwortung über die Zielerreichung liegt beim Kunden, er entscheidet selbst, wieviel er für den Erfolg einbringen und investieren will.

Sehr verbreitet und akzeptiert ist das Coaching bei (Neu-)Führungskräften in Unternehmen zur Entwicklung von Selbst-, Sozial- und Zielkompetenzen.
Auch ambitionierte Sportler*innen haben längst erkannt, dass für den Erfolg die mentale Seite ebenso trainiert werden muss wie Körper und Skills. 
Und im privaten Bereich steigt das Bewusstsein und Bedürfnis ebenfalls immer wie mehr, sich coachen zu lassen, oft beeinflussen sich dabei mehrere Lebensbereiche gegenseitig.

Coaching vs. beste Freunde und Familie

Kritiker des Coachings äussern sich oft mit dem Argument, dass man mit seinen Problemen besser zu vertrauten Personen gehen soll, dort bekomme man schliesslich gratis Ratschläge und man kenne sich ja auch gut genug, um zu helfen.

Genau in diesem Ansatz unterscheidet sich aber Coaching bewusst: im Coaching werden prinzipell keine Ratschläge zur Handlungs-Aufforderung gegeben und wenn doch, dann nur als Feedback, welches der Kunde beurteilen muss, ob er es annehmen will oder nicht. Und oft wollen sich Menschen eben gerade nicht mit bestimmten Themen an Personen wenden, zu denen sie eine starke emotionale Bindung haben, sondern wünschen sich ein professionelles und auf Augenhöhe agierendes neutrales Gegenüber.